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Großes Thema: Ernährung

Grundsätzlich ist Ernährung schon lange ein großes Thema für mich. Ich hab vieles ausprobiert. Nix süßes, kein Fastfood, nach 18 Uhr nichts mehr essen. Weniger Fleisch und so weiter und so fort. Wann immer ich irgendwas zu einem Thema gelesen habe, hab ich es aus probiert.
Schwarzer Kaffee vor dem Training sorgt für einen guten Stoffwechsel!…?
Alles klar, probieren wir das aus. Ich hab vieles getestet, weil mir irgendwann klar wurde: Es gibt nicht die eine Lösung, die auf jeden passt.
Vegane Ernährung ist gut für Sportler? Ja cool, aber ich mag auch hin und wieder Fleisch.

Jeder, wie er braucht

Klar habe ich keine Lösung hier für irgendwen. Ich hab nur genug probiert, um langsam einen Weg für mich zu finden. Eine ganze Zeit lang habe ich versucht, abzunehmen. Also ich war nicht fett, aber durch meine 1 1/2 jährige Verletzung hat sich mein Gewicht… wie sagt man so schön: geshifted.
Was vorher Muskeln waren, sind jetzt keine mehr. Dies bedeutet, dass sich auf der Waage nichts geändert hat, jedoch im Spiegel. Und das ging mir auf den Sack. Also habe ich viel probiert und auch eine Zeit lang schön jede einzelne Kalorie aufgeschrieben und auf MyFitnessPal* eingetragen. Ich kannte meinen Grundumsatz durch die ein oder andere Leistungsdiagnostik und da ich mal irgendwo gelesen habe, dass man wenn man abnehmen will immer 500 Kalorien darunter bleiben soll, habe ich das eine Zeit lang gemacht.
Ohne Erfolg.
Alles kacke, bringt eh nichts.

Fehler gefunden

Mein Fehler an der Sache war nur folgender: Ich habe nicht bedacht, dass zum Beispiel mein Körper während des Rollhockeytrainings an die 1.000 Kalorien verbrennt. Heißt also quasi ich bin jeden Tag mit einem Kaloriendefizit von über 1.500 Kalorien gegangen. Was meinen Körper anscheinend dazu veranlasst hatte in den „Überlebensmodus“ zu gehen. Er denkt, dass er nicht genug Energie bekommt und speichert aus diesem Grund also jedes mal, wenn er dann etwas kriegt genau diese Energie (Fett, machen wir uns nichts vor: Fett!) für eben diese schlechten Zeiten. Erst als ich dazu über gegangen bin, meinen Verbrauch über den Grundumsatz hinaus, also Sport und so weiter mit einzubeziehen und dementsprechend mehr zu essen… erst dann hat sich das auf der Waage bemerkbar gemacht – und im Spiegel. Klar habe ich auch dies oft genug schleifen lassen, doch jetzt, mit dem klaren Ziel: 70.3 Duisburg – habe ich wieder einen Grund, mich richtig zu ernähren.

Balsam für mein Knie

Wenn man dann natürlich auch noch ein kaputtes Knie mit sich rum schleppt, dann wird einem erst bewusst, wie anstrengend jedes Kilo zu viel für eben jenes ist. Also erst, wenn man es nicht mehr schleppt. Deswegen habe ich nun zwei Gründe, für gesündere und richtige(re) Ernährung. Man soll es sich ja so einfach wie möglich machen, wenn man solch Distanzen, wie bei einem Ironman hinter sich bringen will. Je kleiner die Zahl auf der Waage, desto weniger muss ich bei dem Wettkampf mit mir rumschleppen.
Ich hab also wirklich angefangen, mittags zu schauen, wie viel Kalorien ich während des Tages zu mir genommen habe. Dann – mit dem Wissen, wie viel ich bei den Trainingseinheiten verbrennen werde, habe ich vorher den Tank einfach voller gemacht. (Da ich auch nicht nach dem Training essen wollte, da in meinem Alter um 23 Uhr essen doch schon sehr auf die Schlafqualität geht tatsächlich.)
Mir wurde jedoch schnell klar, dass ich auch nicht zu kurz vor dem Training einfach Dinge in mich reinstopfen kann, nur um genug Energie zu haben. Es kam oft genug vor, dass ich mir währenddessen überlegt habe, ob ich nicht kurz mit dem Training aufhöre und die vorher zugeführte Energie nicht einfach wieder ans Tageslicht bringen sollte… (Kotzen… ich meine kotzen!) Ach kurze Randnotiz noch nur, damit ich es mal gesagt habe: Wenn man genug ist, regeneriert man auch besser und ich am Tag nach der Trainingseinheit erholter und nicht einfach nur kaputt und kacke drauf… Für euch getestet.

Mein Essen trinken

Da ich natürlich… wo ich nur kann… aufs Klima acht gebe… fahre ich mit dem Zug zur Arbeit. (Bullshit. Die A1 ist voller, als meine Freunde an Heiligabend und Sprit kostet mich auch mehr, als mein Ticket…) Jetzt will man natürlich nicht der Typ sein, der im Zug anfängt gross Essen auszupacken. Aus diesem Grund habe ich mich mal umgesehen, was es so an “ready-to-Drink-Food” gibt und bin dabei auf Huel* gestoßen. Erwartet jetzt keine detaillierte Rezension. Was ich euch bis jetzt sagen kann ist, dass es super für mich ist, auf dem Weg nach Hause mein Essen zu trinken. Mir schmeckt es, es macht satt und hat richtig gute Inhaltsstoffe. Klar, ich trink es bis jetzt nur im Alltag und spiele währenddessen nur Rollhockey. Ich werde natürlich jetzt erst herausfinden, wie es mit intensiverer (doppelter oder mehr) Belastung dann ist. Aber wenn man, wie ich, drauf achtet, dass man den Tank wieder auffüllt ist Huel* auf jeden Fall für mich eine gute Möglichkeit, Energie zu liefern. Habe aus diesem Grund jetzt zwei neue Säcke bestellt und irgendwann könnt ihr hier dann sicher auch davon lesen, ob Huel für mich auch während der Ironman Vorbereitung eine gute Lösung ist, oder halt nicht. Bis dahin könnt ihr euch ja gerne auch schon ein eigenes Bild machen und das einfach mal testen. Wie gesagt: Jeder, wie er braucht. Falls ihr das auch mal testet, lass mal eure Meinung hören!

*Links von denen wir alle profitieren. Hier mehr dazu.

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Ja Moin. Kay hier. 29 Jahre als. Ausgebildeter Grafikdesigner und B.A. in Journalism & Business Communication. Ich schreibe hier von A-Z über alles, was mir grade Spaß macht, oder in den Sinn kommt

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