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Wenn man schon nicht für den eigenen Blog schreibt, dann halt für einen anderen!

Oke, also das, was jetzt erstmal irgendwie ernüchternd klingt, ist auch irgendwie ernüchternd. Aber lasst uns mal lieber von vorne beginnen. Wer bin ich und was mache ich hier…

Ich bin ein Kumpel von Kay; ich bin Konny. Kennengelernt haben wir uns in Iserlohn im Bachelor-Studium. Was wie eine echte Ruhrpott-Romanze anfing (ich aus Essen, er ja bekanntermaßen aus Duisburg), stellte sich auch als echte Liebesgeschichte heraus. Am Anfang brauchte man nur jemanden, mit dem man gemeinsam Referate und Präsentationen machte und dabei auf einem gemeinsamen Nenner klarkam. Irgendwann wurde das technisch gesehen mehr. Wir haben zusammen moderiert im Fernsehen und im Radio und irgendwie hat es einfach gepasst. Dann saßen wir mal zusammen und merkten: da könnte auch noch mehr gehen. Wir beide haben eigentlich immer was zu sagen (mal schlau, meistens eher dumm) und irgendwie hatten wir da die Idee, unseren Gedanken eine gemeinsame Plattform zu geben. So entstand unser Blog: k22h.de

Problem: Motivation weitertragen

Zu Beginn lief alles rund. Jeder schrieb, wenn ihm was auf der Seele lag einen kurzen Blogbeitrag; hin und wieder ließ sich auf die Weise auch hervorragend das verwerten, was man eh für die Lehrredaktion „Print“ schreiben musste. Doch wie in jeder Romanze ist die rosarote Brille irgendwann futsch. So ging ich dann in mein Auslandssemester und irgendwie war die Luft raus. Es mangelte nie an Ideen oder Erlebnissen über die man schreiben konnte, es mangelte aber leider an der Motivation. So schlief unser Projekt, ein eigener Blog, nach und nach ein. Mittlerweile ruht unser Schneeflittchen seit ziemlich genau zwei Jahren. Das Ironische: Unsere Freundschaft und der Kontakt zwischen uns ist immer gleichbleibend gut geblieben und das, obwohl wir mittlerweile knappe 600 Kilometer voneinander entfernt wohnen!

Immer wieder sagte einer von uns: „Ey, komm! Lass mal wieder was schreiben, lass den Blog mal wieder reanimieren!“ Als wir vor einem Jahr in New York auf Kays Dach saßen und auf die Skyline dieser pulsierenden Stadt schauten, keimte die Motivation mal wieder auf. Leider kamen wir darüber nicht hinaus. Neuer Job bei Kay, Master-Studium bei mir – irgendwie gab es immer etwas, das uns bremste. Wie dumm von uns! Wir ärgerten uns irgendwie über uns selbst. 

In diesem Herbst war es dann auf einmal anders, Kay legte wieder richtig los. Aber das wisst ihr ja selbst, sonst würdet ihr mein Selbstmitleid hier grade ja auch nicht lesen. Kay hat es geschafft, mich irgendwie wach zurütteln und seine Frage, ob ich nicht als Gast hier etwas schreiben möchte, hat mich irgendwie geweckt. Ein paar Telefonate später sind wir wieder voll drin. Ich habe Bock – er hat Bock. Viele neue Ideen warten in der Pipeline auf ihre Umsetzung. An einer Idee, so viel sei verraten, arbeiten wir grade mit Hochdruck. Diesmal soll alles besser werden, diesmal soll alles größer werden! Mit mehr Motivation und mit mehr Engagement. Seid also gespannt, was sich im neuen Jahr alles so ergeben wird. Ich bin es nämlich auch. Bis dahin: Frohe Weihnachten! :-*

Über Konstantin

Konstantin
Von Familie und Freunden höre ich immer wieder: „Sag mal Konny, kannst du dich eigentlich über alles aufregen und ärgern?“ Die einfache Antwort lautet tatsächlich: JA! Aber bewegen wir nicht genau dadurch etwas? Wenn wir uns nicht täglich erneut mit unserer Welt kritisch auseinandersetzen würden, gäbe es keine Veränderung. Um diesem Willen nach Veränderung Ausdruck zu verleihen, haben wir uns entschieden das ganze schriftlich in Form eines Blogs festzuhalten. Ich habe Journalismus studiert. Die Motivation für dieses Studienfach fand ich genau in diesem Streben nach Veränderung, um die Welt wieder und wieder ein Stück weiter zu drehen. Im Blick dabei: Immer nur das Beste!

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