Home / Alles / Von 25 auf 50

Von 25 auf 50

Es gab schon länger kein Statusupdate mehr, was meine Vorbereitung auf den Triathlon  so macht. Der Grund dafür ist relativ einfach: Ich wollte nicht nach dem ersten mal im Wasser damit nerven, wie anstrengend es war und wie blöd alles ist.

Was ich aber sagen muss: Soooo schlimm war es nicht!

Ich war ja nicht alleine. Ich hatte Erfahrung dabei, in Person meines (ex) Trainers. Er hat mich eingeweiht, in die hohe Kunst des Schwimmens!

Drauf achten, dass der Kopf unten bleibt.

Die Arme nicht überschlagen, also lieber breite Bewegungen.

Die Ellbogen ganz aus dem Wasser und und und…

Immer wenn ich auf das eine achte, vergesse ich das andere. Am liebsten vergesse ich ja das richtige atmen. Ich denke, das ist das Beschissenste, was man vergessen kann. Denn wie beim Hockey gilt anscheinend auch beim schwimmen: Wenn man keine Luft hat, ist auch kein Platz im Kopf, um über den Rest nachzudenken…

Schlecht wird schnell besser

Nichts desto trotz ist schwimmen leichter geworden, durch all diese Tipps. Und wahrscheinlich auch durch den häufigen Gang ins Wasser. Freitags und Montags heißt es seit zwei Wochen. Es wird wirklich immer besser. Von mal zu mal.

Doch an dieser Stelle auch ein mahnender Finger an das heimische Freibad:

5€, ohne irgendeine Chnace auf Rabatt ist schon viel für 25 Meter Bahnen und eine Stunde Spaß. Da habe ich mir dann überlegt, wenn mein Trainingspartner sich zwei Wochen Pause gönnt, brauche ich ja nicht zwangsläufig vor der Arbeit in Cronenberg schwimmen gehen. Darum hab ich mich entschieden, erst nach Duisburg zu fahren, dann dort zu schwimmen, bevor es dort an den Schreibtisch geht.

Auf der einen Seite zahlt der fleißige Student dort nur 2.70€ und zum anderen haben die 50 Meter Bahnen.

Also besser ist das nicht, aber dann hat man länger Zeit, dass einem die Luft ausgeht. Ich kann euch sagen, wenn man meint, dass man so langsam schwimmen kann, dann revidiert man das sofort wieder, wenn man auf eine längere Distanz umsteigt. Aber es muss ja sein. Bei dem Triathlon wird es ja bekanntlich überhaupt keine Bahnen geben. Freiwasser-Schwimmen ist da angesagt… Perfekt!

Aber um das ganze zum Abschluss zu bringen:

Schwimmen ist lange nicht mehr so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Jetzt, wo ich ein wenig mehr Ahnung habe wie die Technik dahinter funktionieren könnte.

Und wenn man sich dann bei der ganzen Sache noch von seiner Uhr treiben lässt, dann kann man am Ende wirklich behaupten, etwas geschafft zu haben.

Der Plan war, 1.000 Meter zu schwimmen. Davon mindestens 500 am Stück. Das erste mal auf der 50 Meter Bahn war ja ok, da ging das locker. Aber wenn man dann beim zweiten Mal bei 1.250 Metern auf die Uhr guckt, dann denkt man sich: Ach 1,5 km geht auch klar, was soll es.

Das gleiche Spiel dann wieder bei 1.750 Metern. Ach die 2.000 Meter gehen klar.

Dann schwimmt man extra noch eine Bahn mehr am Ende, um sicher zu gehen, dass man die zwei Kilometer hinter sich hat. Schaut stolz auf die Uhr und fühlt sich bestätigt. Steigt aus dem Wasser – kann kaum laufen, weil das anscheinend doch anstrengend war, und geht zufrieden duschen. Erst nach dem Blick in die App wird einem klar, dass man verarscht wurde:Anscheinend behauptet irgendjemand bei Polar, es wären nur 1.950 Meter gewesen. Pah. Affen!

Aber ich sag es mal so: Das reicht mir auch erstmal. Als nächstes werde ich mal versuchen, was das Knie dazu sagt, wenn ich wieder joggen gehe. Doch vorher muss ich mir neue Schuhe zulegen. Dazu dann aber später mehr.

Über Dootcom

Avatar
Ja Moin. Kay hier. 1990er Baujahr. Ausgebildeter Grafikdesigner und B.A. in Journalism & Business Communication. Typ der irgendwas mit Marketing macht. Ich schreibe hier von A-Z über alles, was mir grade Spaß macht, oder in den Sinn kommt.

Schau dir auch mal das hier an

Trump fährt selbst

Wisst ihr, was mir aufgefallen ist? Ich hab euch hier noch nicht erzählt, dass die …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.