Laufen wollen – Hund gefunden

Einen kompletten Samstag frei zu haben hat sich gut angefühlt. Genau so, wie es sich schlecht angefühlt hat. Mein Körper brauchte die Pause, aber der Kopf wurde schon fast wieder panisch, da ich es mir in eben diesem nicht mehr leisten kann, auch nur einen Tag Pause zu machen. Doch auch das ist ja wie gesagt ein Muss und ich kann die Zeit in der ich weniger trainiert habe nicht mehr ungeschehen machen, darum muss ich mit dem arbeiten, was mir bleibt. Darum stand auch heute direkt ein kleines Koppel-Training auf dem Programm. Ich habe den Fitnesstest am Rad gemacht und war danach noch eine Runde laufen.

Nichts war, wie geplant

Doch die Runde kam anders als gedacht, da ich sie nach 50 Minuten unterbrachen musste. Und die Unterbrechung hatte – wie ich jetzt im Nachhinein erfahren habe – einen Namen: Liya.

Ein sehr junges Labrador Weibchen, welches uns im Wald quasi zugelaufen is. Also eher meinem Hund. Als wir dann weiter wollten, kam sie hinter uns her und auch nach längerem Suchen war niemand in Sicht, der einen Hund gesucht hätte. Darum haben wir sie einfach mitgenommen.

Als es dann näher an die Straße ging hab ich mich – wie man auf dem Bild sieht – dazu entschieden den fremden Hund sicherheitshalber an die Leine zu nehmen. Da ich aber nur das Halsband mit Leine* von Bailey dabei hatte, musste sie dann frei laufen.

Glaubt nicht, dass es einfach war

Habt ihr schon mal einem jungen – fremden Hund ein Halsband angezogen ohne, dass dieser weg rennt? Naja ich auch nicht, aber nach dem ersten Versuch war schnell klar, dass Liya nicht so viel Bock hatte auf das Halsband.
Also habe ich fünf Minuten auf dem Boden gekniet und immer wieder Bailey das Halsband über gezogen und mich krass gefreut.
Dann wieder bei Liya getestet, ob es jetzt geht und immer so weiter.
Bis Liya es endlich verstanden hat, dass es nichts schlimmes ist, das Halsband an zu haben.
Meine Uhr hat mich dann auch direkt gefragt, ob ich mein Training beendet hätte und an dem Punkt wurde mir dann auch klar, dass dies der Fall war.
Liefen doch im Hintergrund schon die Maschinen, um herauszufinden, wer einen Hund vermissen könnte

Moment mal

Dann hieß es plötzlich von einer Freundin von mir, die ich auch gebeten habe, sich mal in diversen Gruppen umzuhören:

Ehm ich glaub der Hund gehört einer Arbeitskollegin von mir…

Tja. Vier Whatsapp-Nachrichten später war dann klar, wo der Hund hin gehörte. Besagte Freundin hat uns eingesammelt und zu den Besitzern gebracht, die den Hund während einer Gassi-Runde verloren hatten und über glücklich waren, dass wir ihr wieder gebracht haben.

Ich frag mich jetzt natürlich:

Habe ich einen Hund geklaut und die Besitzer waren gar nicht so weit weg, oder habe ich eine Heldentat begangen und sollte in der Zeitung erwähnt werden?
Wir werden es nie wissen. Nur war ich schon ziemlich weit weg von dort, wo der Hund hin gehört, als dass die Besitzer irgendwo in der Nähe hätten sein können.
Ich plädiere also auf: Erwähnung in der Zeitung. Falls du also jemanden kennst, kann er mich gerne anrufen 😉


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