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Zeit zum lesen — finden

So jetzt geht es los. Tipps für irgendwas von mir. VON MIR. Hab ich mir auch gedacht. Aber wie schon erwähnt habe ich angefangen diverse Bücher über das Erstellen von Content zu lesen und dort war eins auf jeden Fall omnipräsent:
Nothing is new! Was einfach nur bedeutet, dass ich aufhören muss, Dinge nicht zu machen, weil es sie schon gibt, oder weil schon jemand darüber geschrieben hat. Wenn man über etwas schon alles gehört oder gelesen hat, warum sollte man dann noch mehr lesen? Aber wenn man nichts zu einem Thema weiß, dann ließt man alles, was einem in die Finger guckt. Und was ich gelernt habe ist folgendes: Jeder schreibt eigentlich das gleiche nur eben in seinen Worten.

Ende der Geschichte.

Einfaches Beispiel: Streaming. Ich habe eine Zeit lang gerne Call of Duty bei Twitch geguckt. Und davon abgesehen, dass der Streamer gut spielen sollte gab es nur einen wichtigen Aspekt, der mich zum Einen, oder dem Anderen Streamer gebracht hat: Ob ich mag, wie er diesen Content darstellt!
Soll heißen:


Alle spielen das gleiche Spiel.

Alle sind theoretisch gleich gut.
(also macht auch das keinen Unterschied.)

Dann muss es also einen Grund geben, warum der eine interessanter ist für mich als ein weiterer.
Gleiches Spiel, gleiches Können ABER ich finde den einen Unterhaltsamer. Kann seine Videos besser gucken, mag wie er redet, dass er witzig ist yadda yadda.
Es kommt also wirklich nicht sonderlich darauf an, etwas neu zu erfinden.
Man muss es nur auf seine eigene Art rüberbringen.
Und wenn die Leute es dann mögen – tja dann holen sie es sich bei dir, anstatt bei all den anderen, die das Gleiche machen einfach weil sie DICH, oder in dem unwahrscheinlichen Fall grade: MMIICCHH besser finden, als wen auch immer. Darum werde ich jetzt hier neben der Buch-Sache auch anfangen, Dinge auf meine Art zu verfassen, zu denen ich mich auf irgendeine Art und Weise bei Anderen informiert habe. Und wer weiß, vielleicht findet mich ja wirklich jemand besser als wen anders… Wie heißt es?? Man hat schon Pferde kotzen sehen…

Zeit zu lesen

Die größte Beschwerde der modernen Welt ist, nicht genug Zeit zum Lesen zu haben. Selbst Menschen, die begeisterte Leser sind (ja moin), kämpfen damit, die Zeit zum Lesen zu finden, vor allem, weil der technische Fortschritt das Lesen mit verlockenden Bildschirm-Entspannungsaktivitäten konkurrieren lässt.

Wie jeder andere habe ich gehofft, im Jahr 2021 eine Menge zu lesen. Aus diesem Grund gibt es ja auch diese neue Kategorie hier auf meinem Blog. Aber ich habe festgestellt, dass ich viele Bücher auf halbem Weg wieder aufgehört habe, weil ich so lange nicht mehr gelesen hatte, dass ich schon wieder vergessen habe, wie es eigentlich angefangen hat.

Wie schon gesagt beschloss ich, das Lesen ernster zu nehmen und mir einige Strategien zurechtzulegen, die mir mehr Zeit zum Lesen ließen. Hier einige der besten Strategien, (mhm Strategien 😀 sehr hochtragendes Wort, aber okay) die tatsächlich auch an Tagen funktionieren, an denen ich eigentlich keine Zeit habe zum lesen:

Setze dir ein Leseziel

Ziele helfen, am Ball zu bleiben. Ein eigenes Leseziel zu haben, kann dabei helfen, eine regelmäßige Lesepraxis zu entwickeln. Setze ein einfaches, erreichbares und nur leicht herausforderndes Ziel. Im Februar habe ich mir das Ziel gesetzt, mindestens 10 Seiten pro Tag zu lesen. Im März änderte ich es in „mindestens 30 Minuten täglich lesen“. Du kannst dir jedes beliebige Ziel für den Monat setzen und dein Bestes tun, um dabei zu bleiben.

Um wirklich ehrlich mit euch zu sein: Ich setze mir immer am Anfang Ziele. Die halte ich dann zwei Wochen lang ein, dann schlampe ich einen Tag und ärgere mich. Höre dann auf und mache dann „immer wenigstens etwas“ damit ich nicht nichts mache…

Lass die falschen „Sollte-ich-lesen“-Vorstellungen fallen

Ich habe „Lesen“ oft mit „ernsthafter Literatur“ assoziiert – eine erfundene Vorstellung von den Büchern, die ich lesen „sollte“. Diese irrealen Regeln führten dazu, dass ich mich von Büchern eingeschüchtert fühlte, die ich noch nicht einmal angefangen hatte. Oder anders: Ich hatte richtig Bock, irgendwas stumpfes, oder einfach nur… unterhaltsames zu lesen, bevor ich schlafen gehe. Hatte jedoch noch diese riesen Bücherrei an verbesserungs-Büchern auf meinem Tolino, die ich alle lesen wollte. Und dann hab ich mich nicht getraut (vor mir selber… vor MIR SELBER) nen „Spaß-Buch“ anzufangen, obwohl ich doch eigentlich was lernen sollte…
Ließ einfach. Egal was (außer die Bildzeitung…wobei, selbst das kann man lesen, nur man sollte nicht alles glauben, oder zu ernst nehmen…)

Die andere Seite der Bildschirme nutzen

Also jetzt nicht das Handy umdrehen… Aber es ist keine Überraschung, dass Bildschirme so gestaltet sind, dass wir gedankenlos scrollen (Grüße gehen raus an TikTok), anstatt ein Buch zu lesen. Aber die andere Tatsache ist, dass die Technologie es einfacher denn je gemacht hat, ein Buch immer bei sich zu haben. Ich habe meine Binge-Watching-Angewohnheit durch das Lesen eines Buches auf meiner Tolino-App ersetzt, indem ich es auf meinem Startbildschirm habe. Es gibt auch Hörbücher, die dir helfen können, eine Menge zu lesen, während du Hausarbeiten oder andere geistlose Aufgaben erledigst. Wobei… Hörbücher sind erst dann zu empfehlen, wenn man Up-To-Date mit dem geilsten Podcast des Planeten ist…

Nudge Your Habits

Bereits bestehende Gewohnheiten können einen Dominoeffekt auf andere gute Gewohnheiten auslösen, wenn man ihnen den richtigen Anstoß gibt. Wenn du bereits die Angewohnheit hast, vor dem Schlafengehen zu scrollen, ersetze diese Gewohnheit stattdessen durch Lesen. Nimm ein Buch zur Hand, wenn du in Versuchung kommst, dein Handy zu öffnen. Wir machen das tatsächlich so. Wir haben Handyscrollen (meistens) durch nen paar Seiten in einem Buch lesen ersetzt.

Verfolge deinen Fortschritt

Das ist so ein Punkt, den ließt man überall, aber so richtig ist er nichts für mich. Also hätte ich eine App, die mir irgendwas an Punkten oder so dafür geben würde, wäre ich dabei. Ich steh ungemein auf Gamification. Darum nutze ich für meine ToDos auch Todoist, da man dort Punkte sammelt, wenn man Aufgaben abschließt.
(Ich geb zu, ab und an schreibe ich mir auch die dümmsten Arbeitsschritte als Aufgabe, nur um mein Tagesziel dort zu erreichen… Computer anschalten CHECK)
Sowas fehlt mir noch für das Lesen. Am Besten auch automatisiert.

„Öffnet Tolino – Starte Timer – Schließt Tolino: 20/30 Minuten gelesen – Good Job“

Kennt da jemand was??????

Hat noch wer Tipps, die mir vielleicht auch noch helfen würden? Her damit!

Über Dootcom

Ja Moin. Kay hier. 1990er Baujahr. Ausgebildeter Grafikdesigner und B.Sc. in Journalism & Business Communication. Typ der irgendwas mit Marketing macht. Ich schreibe hier von A-Z über alles, was mir grade Spaß macht, oder in den Sinn kommt.

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